| Programm | Für was? | Region | Wann bewerben? | Gut wenn... |
|---|---|---|---|---|
| ERASMUS+ Studium | Studium | Europa (ERASMUS+ Raum) | Januar | es eine passende Kooperation gibt |
| ERASMUS+ Praktikum | Praktikum | Europa (ERASMUS+ Raum) | laufend möglich (bis 4 Wochen vorher) | du selbst ein Praktikum findest |
| Zentralaustausch | Studium | weltweit | Mai bzw. November | du außerhalb Europas an eine Partneruni willst |
| DAAD RISE Weltweit | Forschungspraktikum | weltweit | 15. Okt.-30. Nov.; Kanada früher | du ein ausgeschriebenes Forschungsprojekt findest |
| Hamburglobal | Förderung | weltweit | März bzw. Oktober | du selbst etwas organisiert hast |
| Freemover | Studium | weltweit | abhängig von Zieluni | keine Kooperation passt |
Hover über eine Deadline, um den groben Aufenthaltszeitraum zu sehen.
Die Förderung hängt vom Programm ab. Wähle dein Programm, um die passende Rate grob einzuordnen.
Mobilitätszuschuss 2025/2026:
Ländergruppen:
Maximal geförderter Zeitraum 2025/2026:
Aufenthaltsdauer und Förderdauer können also unterschiedlich sein. Die Auszahlung erfolgt in zwei Raten: 70% zuerst, 30% später.
Top-Up: Studierende mit geringeren Chancen können zusätzlich 250 EUR pro Monat beantragen, zum Beispiel bei Kind im Ausland, Behinderung ab GdB 20, chronischer Erkrankung, nicht-akademischem Elternhaus oder wenn eine Erwerbstätigkeit für das Auslandssemester unterbrochen oder beendet werden muss.
Bei DAAD-geförderten Aufenthalten war mein Erfahrungswert ungefähr 1300 EUR pro Monat, plus Reisekostenpauschale. Die Reisekosten lagen je nach Land grob zwischen 500 und 1000 EUR.
Das ist kein garantierter Betrag. Die tatsächliche Rate hängt vom Programm, Zielland und Förderjahr ab.
Aktuelle Raten und weitere Details findest du online in der DAAD-Stipendiendatenbank oder direkt in der jeweiligen Ausschreibung.
Hamburglobal hat ebenfalls Länder- und Mobilitätsraten. Als grobe Orientierung nach den PROMOS-Fördersätzen 2026:
Die genaue Förderung hängt vom Zielland, Aufenthaltsformat und der jeweiligen Ausschreibung ab.
Am unkompliziertesten ist meistens das 5. Semester, nachdem du die Pflichtkurse durch hast. Dann kannst du im Ausland relativ frei Kurse wählen und musst weniger hart um deinen Studienplan herumplanen.
Grundsätzlich ist es aber schon ab dem 3. Semester möglich. Ich habe mich zum Beispiel direkt im 1. Semester beworben und war dann im 3. und 4. Semester mit ERASMUS weg. 5./6. Semester ist nur oft entspannter.
Weniger schwer, als es sich am Anfang anfühlt. Das Schwierigste ist meistens, wirklich anzufangen und bei Bedarf eine Professorin oder einen Professor nach einem Empfehlungsschreiben zu fragen.
Der Rest ist vor allem Planung: Fristen checken, Unterlagen sammeln, Bewerbung abschicken. Genau dabei soll diese Seite helfen.
Sehr wahrscheinlich ja. Du musst nicht perfekt sein, um dich zu bewerben. Gerade bei Restplätzen zählt oft vor allem, dass du dich kümmerst und die formalen Voraussetzungen erfüllst.
Kommt stark auf Land, Stadt und Lebensstil an. Aber wenn du einfach lebst, kommst du mit Förderung oft gut über die Runden. Europa mit ERASMUS+ ist meistens planbarer als ein Aufenthalt außerhalb Europas.
Teuer wird es vor allem durch Flüge, Visa, Versicherungen oder sehr hohe Mieten. Deshalb lohnt es sich, Finanzierung früh mitzudenken.
Das ist doch der perfekte Grund dafür, hinzugehen. Du lernst eine Sprache nicht dadurch, dass du wartest, bis du sie perfekt kannst.
Es gibt fast immer irgendeine Möglichkeit, auch wenn du die Sprache noch gar nicht sprichst. Viele Kurse laufen auf Englisch, manche Programme verlangen nur bestimmte Nachweise, und bei Restplätzen werden Plätze oft deutlich pragmatischer vergeben. Prüfe trotzdem die formalen Anforderungen der jeweiligen Zieluni.
Nicht automatisch. Du kannst dir Kurse anrechnen lassen und im Ausland auch ganz normal 30 ECTS machen, wenn du willst. Bei ERASMUS ist genau das sogar der erwartete Normalfall.
Wichtig ist nur, dass du die Anrechnung früh klärst und Kursbeschreibungen, ECTS-Punkte und Prüfungsformen sauber sammelst.
Ein ERASMUS+ Studium über eine bestehende Kooperation ist oft am strukturiertesten. Ein Praktikum kann flexibler sein, erfordert aber häufig mehr Eigeninitiative bei Suche, Bewerbung und Organisation.
Dann kannst du Zentralaustausch, Hamburglobal oder Freemover prüfen. Für Praktika können ERASMUS+ Praktikum, DAAD RISE Weltweit oder direkte Bewerbungen bei Unternehmen relevant sein.
Schreib am besten zuerst an die lieben Menschen der zuständigen offiziellen Kontaktstelle, wenn es um Fristen, Anerkennung, Förderbedingungen oder formale Voraussetzungen geht.
Du kannst mir aber auch gerne schreiben, wenn du ein Frage hast, Feedback geben möchtest oder wenn etwas unklar formuliert ist. Meine Email ist johannesfabianhahn[at]gmail[dot]com.